Kartoffeln zählen bei uns Deutschen zu den Grundnahrungsmitteln und längst sind die Zeiten vorbei, in denen man nur drei Arten der Zubereitung kannte: Salzkartoffeln, Pellkartoffeln oder Bratkartoffeln.
Wer sich ein bisschen mit Rezepten rund um die Kartoffel beschäftigt, wird allerdings feststellen, dass es schon wichtig ist, die grundlegenden Zubereitungsarten der Kartoffel zu kennen, da sie oft Basis sind für viele Kartoffelrezepte.
Pellkartoffeln werden mit Schale gekocht. Dafür sollte man ungefähr gleich große Kartoffeln verwenden, sonst sind die Garzeiten zu unterschiedlich. Das Wasser in dem sie gekocht werden, sollte die Kartoffeln bedecken.
Salzkartoffeln werden geschält und meistens in Viertel geschnitten. Vor dem Kochen sollten sie noch mal gründlich gewaschen werden. Dann mit Wasser auffüllen, dass die Kartoffeln bedeckt sind, Salz hinzufügen und kalt aufsetzen.
Bratkartoffeln bereitet man meist aus Pellkartoffeln zu, man kann sie allerdings auch roh rösten – das dauert nur im Bratvorgang dann etwas länger.
Bei Kartoffeln sollte man wissen, dass man sie nicht "vorbereiten" sollte. Sobald sie geschält sind, verdunsten die Vitamine und die Kartoffeln werden braun. Auch die Lagerung in kaltem Wasser bis zum Kochzeitpunkt wäre falsch, denn so entweichen die Vitamine in das Kochwasser, das ja ohnehin dann abgeschüttet wird. Kartoffeln also immer frisch zubereiten!