Babynahrung im Gläschen ist relativ teuer. Und sie hat noch einen weiteren Nachteil, den viele Mütter sehen: das Baby gewöhnt sich an den Geschmack von Fertigkost, statt an den von frisch zubereiteten Menüs aus Mamas eigener Küche.

Aus diesen Gründen heraus entscheiden sich Mütter immer häufiger dafür, die Babynahrung doch lieber selbst zu kochen.

Für Babys zu kochen ist nicht besonders schwierig. Eine grobe Orientierungshilfe für die Nahrungsmittel, die ein Baby zu sich nehmen darf, kann der Kinderarzt geben. Alles andere ist Gefühlssache der Mutter – sie kennt ihr Baby ganz genau und spürt instinktiv ob es das Essen gut vertragen hat oder eher nicht.

Wichtig ist, dass Gemüse sehr sauber gewaschen wird, bevor es gekocht wird. Auch sollte man anfangs besser gar nicht würzen und später, wenn das Baby sich an feste Nahrung gewöhnt hat, nur sehr sparsam würzen. Am sparsamsten überhaupt sollte man mit Salz umgehen. Im Alter von etwa einem Jahr können die meisten Babys bereits weitgehend mitessen, was die Eltern essen, sofern es nicht scharf gewürzt ist. Hier genügt es oft, die ohnehin gekochte Mahlzeit kindgerecht zu pürieren. Scharfe Saucen sollte man natürlich weglassen und nur die Bestandteile des Menüs für das Baby pürieren, die auch seinem Alter und dem zarten Magen entsprechen.