Darf es eine spanische Paella sein? Oder ein „Irish Stew“? Oder liegt Ihr Geschmack eher im Bereich italienisch? Indisch? Asiatisch?

Wer internationale Küche ausprobieren möchte, sollte zumindest in der heimischen Küche erste Erfahrungen haben, Kenntnisse über Lebensmittel und deren Zubereitungsformen angeeignet haben. Denn internationale Küche zu Hause nachzukochen ist nicht besonders schwer, wenn an versteht auf was es ankommt.

Man muss sich darüber im Klaren sein, dass internationale Küche auch oft bedeutet: anderes Kochgeschirr. Andere Gewürze. Andere Gemüsesorten. Andere Grundnahrungsmittel. Internationale Küche ist also in der Regel etwas für Fortgeschrittene.

In der Balkanküche beispielsweise werden viele Gerichte im Ofen gegart, und zwar in einem besonderen Tontopf. In der asiatischen Küche ist ein Wok unumgänglich – theoretisch könnte man asiatische Speisen auch in einer großen Pfanne zubereiten, aber es geht hierbei um den Grad der Erhitzung. In der asiatischen Küche werden nämlich die Zutaten meist einzeln und unter ständigem Wenden kurz angebraten, bevor sie am Ende zusammen in den Wok kommen um mit speziellen Saucen gewürzt zu werden. Herkömmliche Pfannen sind meist nicht groß genug.

In der spanischen Küche gibt es die so genannten Paella-Pfannen mit dem breiten, glatten Boden, der sich gleichmäßig erhitzt.

Man sollte auch eine ungefähre Ahnung vom Geschmack der Speise im Original haben, denn nur wer weiß, wie ein internationales Gericht schmecken sollte, wird es nachkochen können.